Ausflug der Blockflötenschüler nach Fulda PDF Drucken


 

Am Mittwoch, dem 10. Mai 2017 war es soweit. An diesem Tag sollte der Ausflug mit den Musikschulkindern aus Suhl und Zella-Mehlis sein. Zuerst war ein Besuch der Blockflötenfabrik Mollenhauer geplant und danach wollten wir in die Kinderakademie in Fulda gehen. Schon früh um 8.00 Uhr trafen sich die 43 Kinder und 4 Erwachsenen im Bus. Nach einer 2-stündigen Busfahrt, die uns sehr lang vorkam, waren wir dann in Fulda bei der Firma Mollenhauer.

Dort teilten wir uns in 2 Gruppen auf. Die erste Gruppe kam in´s Museum und erfuhr, aus welchen Teilen die Flöten bestehen, wie der Ton erzeugt wird, aus welchen Ländern welches Holz kommt und, und, und ... In der zweiten Gruppe konnte man in der Fabrik Stück für Stück zusehen, wie aus einem Holzblock eine wunderbare Blockflöte wird. Es war sehr interessant für uns zu sehen, wie viele Arbeitsschritte nötig sind, um eine Flöte herzustellen. Im Garten der Blockflötenfirma konnten wir dann bei herrlichem Sonnenschein Picknick machen und uns stärken.

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Nachdem wir bei „Mollenhauer" gewesen waren, ging es zu Fuß durch die Stadt zur Kinderakademie. Wir waren alle ziemlich aufgeregt, denn wir hatten gehört, dass es dort ein „begehbares Herz“ gibt.

Eine nette Frau erklärte uns den Ablauf in der Kinderakademie und wir teilten uns wieder in die 2 Gruppen ein. Bald befanden wir uns in einem dunklen Raum und sahen vor uns ein riesiges menschliches Herz. Alle riefen: „Wann dürfen wir da rein?“. Zuerst erklärte uns die Frau ganz anschaulich, was in unserem Körper mit dem Blut passiert, welche Wege es im Körper nimmt und wie wichtig das Herz dabei ist und wie es funktioniert. Dann endlich durften wir in das Herz rein. Bei jedem Herzschlag leuchteten rote Scheinwerfer auf, man konnte in die Herzkammern klettern und sich an der Innenwand entlang tasten und an einer Feuerwehrstange im Herz rutschen. Anschließend konnten wir noch unseren eigenen Herzschlag hören mit einem Stethoskop. Das war richtig cool!

In der Kinderakademie gab es außer dem Herz noch ganz viel Interessantes zu sehen, zu hören zu bauen und zu erfahren. Es war dort zum Beispiel ein Spiegel, in dem es so aussah, als würde man schweben, man konnte an einem Ende des Raumes flüstern und das am anderen Ende hören, eine Kugel drehte sich unendlich lange in einer Schale, man konnte Wolkenkratzer aus vorgegebenen Teilen bauen und vieles mehr. Für uns war das alles sehr spannend!

 

Vielen Dank an die Musikschule Suhl und an Frau Strobel, dass wir so einen schönen und interessanten Tag erleben durften! Als wir 17.00 Uhr wieder ankamen, hatten wir jedenfalls viel zu erzählen...

 

Astrid Weiland und Marlene Preuß

 

 

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